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Herzlichst
Ihre Ortsvereinsvorsitzenden
Michael Walther, Markus Wilhelm
06.01.2026 in Kommunales
„Wir erwarten eine Entlastung“Interview: Der Ortsbürgermeister von Großniedesheim, Michael Walther (SPD), spricht im Interview mit Stefan Heimerl über seinen möglichen Nachfolger und warum er für das neue Jahr auf Geld vom Land hofft.Herr Walther, Sie sind am 2. Januar 65 Jahre alt geworden, Glückwunsch dazu. Kurz vorher wurde bekannt, dass Sie künftig nicht mehr Ortsbürgermeister sein wollen. Wie hat sich dieser Geburtstag für Sie angefühlt, nach mehr als 40 Jahren in der Kommunalpolitik?Eigentlich nicht anders als sonst. Ich bleibe ja, wenn auch mit wesentlich weniger Zeitaufwand, kommunalpolitisch aktiv. Ich bin weiterhin Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Großniedesheim, wurde vor Kurzem für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des SPD-Gemeindeverbands Lambsheim-Heßheim gewählt und bleibe stellvertretender Fraktionsvorsitzender im VG-Rat. Aber ich freue mich auch, zukünftig mehr Zeit für meine Familie zu haben. Meine Frau, sie ist vor einigen Wochen in den Ruhestand gegangen, und ich freuen uns, jetzt noch mehr Zeit vor allem für unsere Enkelin Pauline zu haben.
Was war im vergangenen Jahr Ihre größte Herausforderung?Für mich persönlich war die größte Herausforderung, meinen potenziellen Nachfolger einzuarbeiten. Für die Gemeinde waren es die Investitionen, die wir getätigt haben. Einmal die Erneuerung der Heizungsanlage in der Friedenshalle und im Gemeindehaus, die immer noch im Gange ist. Und die Fertigstellung der Umgestaltung des Friedhofs, die ebenfalls aussteht. Da fehlen noch die Stelen, an denen künftig die Namensschilder angebracht werden.
Was davon hat Ihnen am meisten abverlangt?Gemessen am Zeitaufwand war es die größte Herausforderung, meinen möglichen Nachfolger einzuarbeiten. Ich hatte mich mit ihm bereits vor den vergangenen Kommunalwahlen über seine mögliche Kandidatur unterhalten. Aber ich wollte ihn nicht ins kalte Wasser werfen und es war mir wichtig zu sehen, ob er es kann. Vor einem Jahr haben wir beide dann entschieden, dass es passt. Und jetzt gehen wir die Sache an.
Seinen Namen wollen Sie noch nicht verraten. Ist er denn eingearbeitet genug, um Ihre Nachfolge anzutreten, sollte er bei der Bürgermeisterwahl am 22. März die Mehrheit erlangen?So ist es. Wir sind natürlich noch mittendrin. Wir werden auch die Zeit, die uns noch gemeinsam bleibt, intensiv nutzen und weitere Termine wahrnehmen. Wir besuchen gemeinsam immer ein bestimmtes Objekt, beispielsweise den Friedhof, und besprechen dann intensiv alle möglichen Aspekte dieses Objekts, an die in nächster Zeit gedacht werden muss. Da fallen lauter Kleinigkeiten an, an die Außenstehende gar nicht denken würden. Die vielen Jahrzehnte an Erfahrung, die ich habe, versuche ich soweit es geht weiterzugeben. Das wird uns noch viele Stunden kosten.
Globale Krisen, klamme Haushalte, schwächelnde Wirtschaft: Warum war 2025 trotzdem ein gutes Jahr für Großniedesheim?Wir haben auch 2025 kräftig investiert, etwa in den Friedhof oder in neue Heizungen. Und trotzdem haben wir einen ausgeglichenen Haushalt. So wie es aussieht, werden wir es auch für das neue Jahr schaffen, den Haushalt auszugleichen.
Was wartet 2026 auf die Gemeinde?Die eine Aufgabe ist natürlich die Bürgermeisterwahl, gemeinsam mit der Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag. Dann führen wir unser Straßenausbauprogramm fort, da werden die ersten Beschlüsse notwendig sein. Die Planungen dazu werden auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.
Was ist Ihre größte Sorge mit Blick auf 2026?Die Unsicherheit mit den Haushalten. Kommunen allgemein tun sich sehr schwer, wenn sie allein auf die Steuereinnahmen angewiesen sind. Diese sind zwar einigermaßen berechenbar bei den Personensteuern, die Gewerbesteuer ist aber unberechenbar. Es gab Jahre, da hatten wir ein Minus von 30.000 Euro bei den Gewerbesteuern, dann gab es Jahre mit einem Plus von 800.000 Euro. Trotzdem haben wir es in den vergangenen 30 Jahren geschafft, vernünftige Haushalte auf den Weg zu bringen. Bisher haben wir immer Lösungen gefunden. Auch in diesem Bereich werde ich meinem Nachfolger nach der Wahl mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Und was ist Ihre größte Hoffnung?Ich hoffe, dass das, was unsere Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, nun auch auf kommunaler Ebene runtergebrochen wird. Von dem Geld soll ja einiges an die Länder gehen, und Rheinland-Pfalz hat schon entschieden, dass zwei Drittel dieser Gelder an die Kommunen weitergegeben werden. Es würde uns viel leichter fallen, Aspekte wie unser Straßenausbauprogramm zu finanzieren, wenn wir hier noch einen Co-Finanzier in Form der Infrastrukturzulage hätten. Das betrifft auch weitere Investitionen, die in den kommenden Jahren anstehen. Im Augenblick wissen wir noch nicht, was genau kommt. Wir wissen durch unsere guten Verbindungen nach Mainz nur, dass das Land große Beträge in Aussicht gestellt hat. Da erwarten wir eine Entlastung für dieses Jahr, aber die Richtlinien sind noch nicht im Detail ausgearbeitet. Darauf warten wir jetzt noch.
Warum sollte man Ihren Neujahrsempfang am Sonntag auf keinen Fall verpassen?Ich gehe mal davon aus, dass die Bürger wissen wollen, wer sich da als mein möglicher Nachfolger vorstellen wird. Wenige kennen bisher den Namen der Person. Der Empfang ist aber auch deshalb interessant, um zu erfahren, wie es weitergeht in der Gemeinde. Wir informieren etwa über Details beim Straßenausbau oder über die zuletzt aufgetretenen Engpässe bei der Kita-Betreuung. Ich werde auch meine Beweggründe erläutern, warum ich als Ortsbürgermeister aufhören werde und warum ich mit gutem Gewissen aufhören kann. Und: Ich habe in diesem Jahr noch was vor.hest Termin Neujahrsempfang in Großniedesheim am Sonntag, 11. Januar, 14 Uhr, in der Friedenshalle, unter anderem mit einem Besuch der Sternsinger, Musik von Phillip Villiez, einem Büfett des SPD-Ortsvereins und der Vorstellung eines Kandidaten, der die Nachfolge von Ortsbürgermeister Michael Walther antreten will.
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02.01.2026 in Kommunales
| Grossniedesheim. In den kommenden fünf Jahren sollen in Großniedesheim die Rosenstraße und der südliche Teil der Lilienstraße ausgebaut werden. Das hat der Gemeinderat auf Vorschlag der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim beschlossen. Die Vorhaben würden zusammen 750.000 Euro kosten, das sind 106.000 Euro mehr, als der Gemeinde aufgrund der festgelegten Ausbaubeiträge zur Verfügung stehen. Das Defizit soll in das folgende Straßenausbauprogramm 2031 bis 2035 geschoben werden.
Derzeit gilt für Grundstückseigentümer ein Beitragssatz von 24 Cent pro Quadratmeter gewichtete Fläche. Dem Plan zufolge würden die Arbeiten in der Rosenstraße nach der Planungs- und Ausschreibungszeit 2027 beginnen, in der Lilienstraße würden die Bagger 2029 anrollen. Deren nördlicher und mittlerer Teil wurden bereits vor acht Jahren ausgebaut.ww |
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11.01.2026, 09:00 Uhr - 19:00 Uhr Neujahrsempfang
Wir brauchen viele Helfer. Ausrichter ist der SPD OV !!!!
30.01.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Mitgliederversammlung SPD-Ortsverein Großniedesheim
Agenda und Einladung folgen noch!
15.03.2026, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr Ostermarkt
22.03.2026, 08:00 Uhr - 18:00 Uhr Landtagswahlen + Ortsbürgermeisterwahl
28.03.2026, 09:00 Uhr - 13:00 Uhr Flurreinigungsaktion
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