
SPD nominiert Markus WilhelmDie Großniedesheimer SPD hat erwartungsgemäß Markus Wilhelm als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 22. März nominiert. Er verwies auf die zusammen 37-jährige Amtszeit der Ortsbürgermeister Hugo Klöß und Michael Walther (beide SPD). Als starke Persönlichkeiten hätten sie „Großniedesheim geprägt und den Ortsverein stark gemacht“. Er werde in große Fußstapfen treten, „davor habe ich Respekt, aber keine Angst“. Er wolle die beiden nicht kopieren, sondern seinen eigenen Weg finden, „dafür brauche ich eure Unterstützung“. Wilhelm, der sich als Teamplayer bezeichnet, bittet angesichts der fehlenden Opposition im Gemeinderat um kritische Ratsmitglieder, denn „niemand ist da, der den Finger in die Wunde legt, das müssen wir schon selbst tun“. Markus Wilhelm ist Redakteur und arbeitet bei der Haas Mediengruppe. Neben seinem Amt als Großniedesheimer Beigeordneter engagiert er sich auf Verbandsgemeindeebene und in Vereinen, er ist Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins in der ehemaligen VG Heßheim, dem Träger des Heimatmuseums in Heuchelheim. Er ist verheiratet und Vater eines Pflegesohns. Die Nominierung und die Vorstandswahl waren die wichtigsten Punkte der SPD-Versammlung. Von derzeit 45 Mitgliedern des Ortsvereins waren 25 Stimmberechtigte anwesend. Der bestehende Vorstand wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Der Vorsitzende und amtierende Bürgermeister Michael Walther sagte, dass der Weg in die Kommunalpolitik „eine meiner besten Entscheidungen“ gewesen sei, die Arbeit habe ihm immer Spaß gemacht, aber „irgendwann muss man sagen, es reicht, und nach 42 Jahren steht einem das zu“. Er habe in Markus Wilhelm einen guten Nachfolger gefunden, der wisse, was auf ihn im Amt zukomme. „Er ist bereit, und ich weiß, dass er es kann.“ Der Wahlkampf in Großniedesheim beginnt am 8. März mit der Plakatierung. Einen Termin hob Walther schon hervor: Am 21. Februar, 14 Uhr, soll eine Dorfbegehung stattfinden mit der SPD-Bewerberin im Wahlkreis Frankenthal für den Landtag, Magali Leidig-Petermann. Treff- und Endpunkt mit Gesprächen, Snacks und Getränken sei die Friedenshalle, in der bei schlechtem Wetter der Rundgang virtuell stattfinde. Vorstand |
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