Trauer um Josef Kaduk

Veröffentlicht am 21.11.2020 in Ortsverein
 

Nachruf Josef Kaduk
Ein verdienter Kommunalpolitiker und engagierter Sozialdemokrat ist tot. Josef Kaduk, Ehrenbürger von Großniedesheim, ist am Donnerstag im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Liste seiner kommunal- und parteipolitischen Tätigkeiten ist lang. Der in Oberschlesien geborene Josef Kaduk trat 1961 in die SPD ein und wurde fünf Jahre später für mehr als zwei Jahrzehnte hauptamtlicher Geschäftsführer des Unterbezirks Frankenthal-Ludwigshafen. Er war unter anderem Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Großniedesheim und mehr als 30 Jahre lang in den politischen Gremien seines Wohnorts tätig, zum Beispiel als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender sowie als Erster Beigeordneter (1989 bis 1998). Auch im Verbandsgemeinderat und im Kreistag hatte er zeitweise ein Mandat. Ihm wurden 1994 das Bundesverdienstkreuz und 2006 die Willy-Brandt-Medaille der SPD verliehen.

In Großniedesheim wirkte Kaduk im Vorstand des Turn- und Sportvereins und im Gesangverein mit. Er war Hauptautor des Buchs „Großniedesheim – In der Geschichte des Ortes geblättert“. Ortsbürgermeister Michael Walther (SPD) bezeichnet ihn als einen seiner politischen Ziehväter und als guten Freund. „Er war ungeheuer hilfsbereit und konnte dank seiner guten Beziehungen vielen Menschen bei Problemen helfen“, so Walther. „Aber er war auch streitbar und konnte ein unbequemer Gegner sein.“ Nach Angaben Walthers starb Josef Kaduk am Donnerstag nach schwerer Krankheit in einem Pflegeheim in Lingenfeld. Er hinterlässt eine Tochter und einen Sohn.

 

 

Ausgabe Die Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung - Nr. 272
Datum Samstag, den 21. November 2020
Seite 15
 

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