Reflektor 9/2011

Liebe Großniedesheimerinnen, liebe Großniedesheimer,

das ereignisreiche Jahr 2011 geht zu Ende, Anlass für einen Rückblick:

Obwohl schon fast vergessen, das politische Jahr begann mit der Landtagswahl. Kurt Beck bleibt weiter unser Ministerpräsident und unser Abgeordneter Martin Haller vertritt weiterhin die Interessen von Großniedesheim.

Derzeit und sicher auch im nächsten Jahr ist das aktuelle Thema die Kommunalreform. Es gilt: Vieles ist möglich, nichts ist sicher.

Ende gut, alles gut: DSL hat es tatsächlich bis nach Großniedesheim geschafft!

Neue Bürger braucht das Dorf! Das Neubaugebiet Im Schenkel II wurde auf den Weg gebracht. Die SPD- Fraktion hat maßgeblich den Bebauungsplan mitgestaltet.

Auch bei der neu ausgewiesenen Vorrangfläche für Windräder haben wir darauf geachtet, dass keinerlei Belästigung für die Bürgerinnen und Bürger auftritt.

Die erweiterte Kostenübernahme für die Kindertagesstätte durch die Gemeinde sichert die bestehende Trägerschaft der Kirchengemeinde. Das bedeutet Kontinuität und weiterhin gute Betreuung für unsere Kleinsten.

Nach eingehenden Beratungen in den Ausschüssen und im Gemeinderat stellte die Verwaltung in Bürgerversammlungen die Vorteile der Wiederkehrenden Beiträge vor, die zum 1. Januar 2012 eingeführt werden.

Auf Vorschlag unserer Fraktion wurde Frau Anke Lepa als ehrenamtliche Energiebeauftragte benannt. Konkrete Vorschläge zur Energieeinsparung wurden bereits gemacht.

Großen Spaß bereitet der Jugend der fertig gestellte Fahrradparcours auf der naturnahen Spielfläche. Die Kinder machten Vorschläge zur Gestaltung, die umgesetzt wurden.

Ein weiterer Antrag von uns wird mit dem Bau der Urnenwand auf dem Friedhof in Angriff genommen. Die Nachfrage nach Urnengräbern und der Wunsch nach Windschutz auf dem Vorplatz der Leichenhalle ergänzen sich in sinnvoller finanzieller und praktischer Weise.

Leider gibt es auch Negatives zu berichten: Die geplante Tagespflege im Bürger- und Sportzentrum wurde durch eine Kampagne der Opposition verhindert. Es wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, welche die Folgen der Ablehnung völlig unzureichend darlegte.

Gegen eine Sache zu sein ist das Eine, aber Personen, wie die Geschäftsführerin und die Pflegedienstleiterin von „Lebensbaum“, derart „würdelos“ zu behandeln, um seine Ziele zu erreichen, das Andere.
Die dafür Verantwortlichen sollten sich eigentlich über das Ausmaß im Klaren sein, wie sehr sie damit unserem Dorf und seinem Ansehen geschadet haben.
Das Bürger- und Sportzentrum steht immer noch auf absehbare Zeit leer, zum Schaden aller Bürgerinnen und Bürger.

Wir sind trotz dieser negativen Erfahrung zuversichtlich für die weitere Entwicklung unseres Ortes und werden uns weiterhin für SIE in unserer Wohlfühlgemeinde engagieren!

Nicht nur politisches sondern auch gesellschaftliches Engagement gehört zu uns. Ob Tanztee, Bayrischer Abend, Kerwe, Oster- und Weihnachtsmarkt:
Wir sind dabei!
Dabei erzielte Gewinne geben wir in Form von Spenden zurück, z. B. für die Jugendarbeit der Vereine, an die Grundschule und die Seniorenarbeit.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, ein friedliches Miteinander, Glück, Zufriedenheit und eine sichere Zukunft für das Jahr 2012!