Reflektor 8/2011

Sehr geehrte Großniedesheimerinnen und Großniedesheimer,

CDU/FWG verhindern erfolgreich Tagespflege in Großniedesheim und lassen Bürger- und Sportzentrum auf Kosten von Steuergeldern leer stehen.
Sie schaffen es, im Alleingang Großniedesheim ärmer und unattraktiver zu machen.

Lebensbaum gibt auf, keine Verständigung möglich. So das Ergebnis nach einem Treffen zwischen Lebensbaum und CDU/FWG, welches – so wörtlich – in einer „würdelosen“ Atmosphäre stattfand. Ziel der Tagespflege war es, dass ältere Personen länger zu Hause leben können und nicht stationär in ein Heim müssen.

Allen guten Argumenten zum Trotz bleiben CDU/FWG dabei, die Tagespflege zu verhindern und stattdessen die zweite Gaststätte im Ort weiter zu führen. Das ist allerdings (zunächst) nicht möglich, der Wirt verlässt uns zum 24. September 2011 und es gibt in absehbarer Zeit keinen Nachfolger.
So lange bleibt das BSZ einschließlich der Kegelbahn leer stehen. Es gibt weder Wirt noch Tagespflege noch Einnahmen. Die Kosten laufen ungehindert weiter.

Nach Meinung der Opposition ist es kein großes Problem einen Wirt zu finden, der die Gaststätte erfolgreich und dauerhaft gewinnbringend betreibt. Hier stehen sie ab sofort in der Pflicht, ihre diesbezüglichen Vorhersagen einzulösen. Ihrem Verhalten nach müssten sie auf der Stelle einen solchen Wirt "aus dem Hut" zaubern können.

Trotz des für uns unverständlichen und in keiner Weise nachvollziehbaren Handelns seitens der Opposition, werden wir die Suche nach einem Wirt unterstützen.

Für uns ist es schwer vorstellbar, dass alle Mitglieder in der CDU/FWG Fraktion sich diesen Eklat gewünscht haben, der unter anderem zu Entlassungen beim Lebensbaum führt. Eher scheint es so, dass sich dort einige wenige auf Kosten von Großniedesheim profilieren wollen. Konstruktiv und verantwortungsvoll für unsere Gemeinde ist dieses Verhalten jedenfalls nicht.

Für Alte und Behinderte wird es weiterhin schwierig bis unmöglich sein, die Gaststätte im BSZ zu besuchen, da es weder einen behindertengerechten Zugang noch entsprechende Toiletten gibt. Der vorgesehene Einbau würde schließlich Geld kosten, weshalb der Umbau - zumindest vordergründig - von CDU/FWG abgelehnt wurde.

Ob je die annähernd gleichen Einnahmen und sichere Zukunft wie nach dem Entwurf eines Pachtvertrages mit Lebensbaum möglich sind, steht in den Sternen.

Eine gute Sache für unser Dorf mit einer einträglichen und sicheren Zukunft wurde aus politischem Kalkül geopfert. Leerstand und ungewisse Zukunft ist ihnen lieber,

meinen

Ihre und Ihr
Birgit Zachertz Erwin Martin