Rettungshunde in Großniedesheim

Veranstaltungen

Auf Einladung der SPD Großniedesheim durfte sich die Rettungshundestaffel Bergstraße-Odenwaldkreis am Tag der Rettungshunde in Großniedesheim präsentieren.

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Sie kamen mit ihrem Einsatzfahrzeug „Fridolin“, welches unter anderem Platz für 16 Hunde und ihre Geräte bietet, und einigen Privatfahrzeugen. An diesem Tag waren wir mit 7 Hunden und 11 Menschen für die Vorführung, plus einigen moralischen Unterstützern, trotz der großen Hitze angereist. Zum Glück gab es auf dem Gelände einen großen Nussbaum und mehrere Planschbecken so dass alle Hunde und Menschen den Tag gut überstanden haben.

Um den kleinen und großen Besuchern zu erklären was ein Rettungshund macht, wurden wir Auszüge aus dem Training vorgeführt.

Den Anfang machten die Trageübungen, bei denen gezeigt wurde auf welche Arten man einen Hund transportieren kann. Das kann in den Armen vor der Brust, mit Übergabe an andere Menschen stattfinden, genauso wie über den Schultern und auch mal mit Maulkorb sein, damit der Hund nicht unter Schmerzen einen Menschen verletzen könnte.

Anschießend durften die kleinen Besucher mitmachen. Sie stellten sich zum Menschentunnel auf und ein Hund lief durch ihre Beine. Mit Menschen eng zusammen zu arbeiten, ist ein wichtiger Ausbildungspunkt für Rettungshunde.

Auch die Gerätearbeit wurde vorgeführt. Dabei ging es durch einen Parcours von Wackelbrett, Leiter, Tunnel und Wippe. Dies bereitet die Hunde im Training auf einen Teil der verschiedenen Untergründe oder Gelände vor, auf die sie im Einsatz treffen können. Dass man dabei auch mal vorsichtig über einen Menschen steigen kann wurde ebenfalls gezeigt.

Die eigentliche Ausbildung beginnt bei den Hunden mit einem Futter- oder Spielkreis. Hierbei wurden wieder Besucher der Vorführung aktiv gefordert. Da die Hunde nur durch positive Bestärkung ihre Arbeit lernen ist das immer eine tolle Sache. Auf Anlocken durch die Menschen im Futterkreis bekommt der Hund dann bei jedem Menschen etwas Leckeres zu fressen oder eine Spieleinheit. Dies ist der Grundstein, warum er sich später als ausgebildeter Rettungshund auch über längere Strecken auf die Suche nach Vermissten begibt.

Zum Abschluss zeigten die RettungsHunde noch drei kleine Suchen. Da wurde ein Mensch in einer Mülltonne entdeckt und zwei Menschen die sich auf dem Gelände versteckt hatten. Jeder Hund bellte zur Anzeige, dass er einen Mensch gefunden hatte so lange, bis sein Hundeführer bei ihm war und wurde dann mit Leckereien oder lustigem Spiel belohnt.

Zwischen den Vorführungen ließen die Hunde sich sehr gerne und ausgiebig streicheln zu lassen und die Menschen Hundeführer haben eine Unmenge an Fragen beantwortet. Auch konnte man ihren „Fridolin“ begutachten, der auch schon letztes Jahr bei großer Hitze auf dem Hessentag war und dort vom zuständigen Veterinäramt sehr für die gute Wärmedämmung und Ausstattung gelobt wurde.

Und so war es trotz der hohen Temperaturen doch ein sehr netter Ausflug nach Großniedesheim, der auch dank der großzügigen Versorgung mit Wasser und Verpflegung für Hund und Mensch gerne wiederholt werden würde.

Die Hundeteams die bei der Vorführung mitwirkten waren: Elu & Harald, Anouk & Claudia, Luzzi & Maike, Kimi & Astrid, Kira & Ronny, Marley und Hanne und Joy & Julia. Zur moralischen und tatkräftigen Unterstützung waren mit angereist: Frank, Sören, Jana, Laika & Sascha, Michael, Tania, Sigrid, Blacky & Barbara.

Martin Haller, MdL, und Kreisbeigeordneter des Rhein-Pfalz-Kreises, Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim und Ortsbürgermeister Michael Walther unterstrichen in ihren Grußworten die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements und dankten den ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz